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A large number of automatic weather stations has been implemented in the frame of the BIOTA AFRICA project by the Namibian National Botanical Research Institute (NBRI) and the Group "Biodiversity, Evolution and Ecology" (BEE) of the University of Hamburg. The website offers hourly updates of data and graphs of a large number of weather parameters.


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Pressemitteilung




Group on Earth Observation – Biodiversity Observation Network (GEOBON)

Neues Netzwerk zur weltumspannenden Beobachtung von Ökosystemen gegründet    Bildergalerie

Group Photo: Leading scientists from over 35 countries attended the 3-day meeting in Potsdam to establish the GEO BON Group an Earth Observation – Biodiversity Observation Network.

Berlin/Potsdam, 10. April 2008 – Führende Wissenschaftler aus über 35 Staaten haben die Errichtung eines globalen Netzwerks zur Beobachtung der biologischen Vielfalt beschlossen. Das ist das zentrale Ergebnis einer Tagung, die vom 8. bis 10. April in Potsdam stattgefunden hat. Durch die bessere Vernetzung von Geo-Informationsdaten wollen die Wissenschaftler künftig Aussagen darüber treffen können, wo Ökosysteme am stärksten gefährdet sind und mit welchen Maßnahmen sich diese am besten schützen lassen. An dem heute gegründeten GEO Biodiversity Observation Network (GEO BON) sind insgesamt 70 Nationen und 50 Organisationen beteiligt.

Grundlage von GEO BON sind schon bestehende Beobachtungssysteme, die nun miteinander gekoppelt werden. Mit Hilfe einheitlicher Methodik sollen über GEO BON ausreichend verlässliche Daten zur Biodiversität global verfügbar werden. GEO BON soll die Wissenschaftler in die Lage versetzen, drängende Fragen der Menschheit zu beantworten:

  1. Welche Auswirkungen hat der Rückgang der Artenvielfalt auf Menschen, Tiere und Pflanzen?
  2. Wo ist die Gefahr der Entstehung von gefährlichen Krankheitserregern am höchsten?
  3. Wie lässt sich die genetische Vielfalt am besten bewahren?

Ebenfalls wollen die Wissenschaftler mit Hilfe von GEO BON präziser ermitteln, wie sich natürliche Ressourcen am sinnvollsten nachhaltig nutzen lassen.

Zur Umsetzung dieser weitreichenden und anspruchsvollen Ziele wurde von dem neu gegründeten GEO BON im Rahmen des Treffens eine umfassende Strategie entwickelt. In einem ersten Schritt wollen die Wissenschaftler ihren Beschluss mit weiteren Experten und Interessensgruppen abstimmen. Eine günstige Gelegenheit hierzu bietet die Vertragsstaatenkonferenz zur Konvention über die Biologische Vielfalt, die im Mai 2008 in Bonn stattfinden wird. Im Anschluss an diesen Abstimmungsprozess wird das Konzept in einen konkreten und detaillierten Plan zur Umsetzung überführt. Die wissenschaftlichen Experten hoffen dabei auf umfassende Unterstützung durch die Staaten und Organisationen.


José Achache, GEO. Geneva, Switzerland.

Robert Scholes, GEO BON & DIVERSITAS. Pretoria, South Africa. Member of the Organising Committee.

Georgina Mace, GEO BON & DIVERSITAS. London, UK. Member of the Organising Committee.

Woody Turner, GEO BON. NASA, Washington, USA.

Anne Larigauderie, DIVERSITAS. Paris, France. Member of the Organising Committee.

Norbert Jürgens, DIVERSITAS. Hamburg University, Germany. Member of the Organising Committee.

Florian Jeltsch, local host of the meeting. Potsdam University, Germany.

From left: Norbert Jürgens, Anne Larigauderie and Woody Turner. Members of the Organising Committee.

Douglas Muchoney, GEO BON. Geneva, Switzerland. Member of the Organising Committee.

Imraan Saloojee (GEO, Geneva, Switzerland)

Jon Hutton, UNEP-WCMC. Cambridge, UK.

The venue of the meeting was near the historical sites of Potsdam’s New Palais in the Sanssouci Park which is a UNESCO World Heritage Site.

Press Interview at the New Palais in Potsdam: From top left: Raúl Jiménez Rosenberg (CONABIO, Mexico), Anne Larigauderie (DIVERSITAS, Paris, France), Roger Sayre (US Geological Survey, USA), Woody Turner (NASA, USA). From bottom left: Norbert Jürgens (DIVERSITAS, Hamburg, Germany), Robert Scholes (CSIR, Pretoria, South Africa), Douglas Muchoney (GEO, Geneva, Switzerland).

Impressions of the 3-day GEO BON meeting












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